Donnerstag, 24. Juli 2014

Holy Moly!

So etwa einmal im Monat checke ich die Mietwagenpreise.
Falls sich da noch etwas nach unten bewegen sollte, könnten wir unsere Autos stornieren und neu buchen. Bisher fand ich nur teurere Angebote.

Heute war es wieder soweit, für San Francisco fand ich einen fast gleichen Preis wie unseren, aber bei Maui dachte ich es muss ein Fehler vorliegen.



Ich habe meine Buchung mit dem heutigen Preise mehrfach verglichen, aber nein, es bleiben die gleichen Daten, die gleiche Fahrzeugklasse.

Wir haben den großen SUV für rund 400 Euro gebucht



Jetzt kostet er fast das Vierfache!



Bei der Kontrolle vor ein paar Stunden war der Preis sogar noch etwas höher und lag bei gut 1600 Euro.
Ich weiss, dass zur Zeit unserer Buchung im Mai Rabatte aktiv waren, aber das bewegte sich meines Wissens bei 15-20%. Warum das jetzt so horrend viel teurer ist, ist mir unbegreiflich.

Aber warum auch immer - ich freu mch tierisch über das Schnäppchen und bin froh, dass wir das so früh gebucht haben.



Noch 120 Tage!

Dienstag, 22. Juli 2014

Nur noch vier Monate.....

Vier Monate sind relativ.
Relativ kurz oder relativ lang.
Wenn man bedenkt, dass wir seit Anfang Januar planen ist es sogar relativ sehr kurz.
Wenn mans in einzelnen Tagen zählt, eher ganz schön lang.

Was tu ich nun in den letzten vier Monaten?
Mit den gefundenen Hotels bin ich total zufrieden - für den Moment.
Ich kann mir aber tatsächlich kaum vorstellen, dass sich bzgl. Lage und Preis noch etwas besseres findet.

Derweil geh ich nun an die Feinarbeit.
Habe bei der Infosuche zum Hotel in San Francisco einen super Tipp für ein Frühstücksrestaurant gefunden, direkt ums Eck. Da will ich hin!

Quelle: tripadvisor

Es lohnt sich, Hotelbewertungen zu lesen. Wie für San Francisco fand ich zufällig auch für New York ein kleines, sehr amerikanisches Restaurant zum Frühstücken. Vom Hotel aus nur einmal um die Ecke liegt das Morning Star Cafe.

Quelle: http://www.eatmorningstarcafenyc.com/


Für New York habe ich eine Subway-App runtergeladen die mir zeigt, mit welchen Linien, welchem Zeitbedarf und wie oft umsteigen ich von A nach B komme.
Ausserdem eine interaktive Stadtkarte, wo ich alles markieren kann, wo wir hin müssen.
Ich hab da für den Anfang schon ein paar Fähnchen gesetzt, das grüne ist unser aktuelles Hotel :-)


Außerdem habe ich mir den meistempfohlenen Reisefüherer für Maui besorgt.
Als iPad-App habe ich ihn schon, jetzt auch als Buch zum blättern, beschriften und markieren, das kann man auch risikoärmer im Auto mitnehmen.
Da bin ich mich also zur Zeit am durchwühlen, auf englisch, aber sehr unterhaltsam und gut verständlich geschrieben.

Tommy sollten wir einen Englischkurs spendieren dann könnte er mithelfen, interessante Sachen zu finden. Darin ist er nämlich ziemlich gut :-)

Aber ich denke, ich werde schon genug Dinge finden, um unsere zwei Wochen zu füllen.
Dann muss ich nur noch die anderen drei davon überzeugen.

Ob wohl Tommy mit auf die 5th Avenue zum shoppen kommt?
Und Jürgen mit zu Fuß über die Brooklyn Bridge?
Und beide mich die Conzelman-Road hoch fahren, wo es den ultimativen Blick über die Golden Gate Bridge und San Francisco gibt?
Und auf den Haleakala auf Maui, um den Sonnenuntergang zu bewundern?

Man darf gespannt sein, ansonsten zieht die Frauenpower halt alleine los.
Ich glaube aber nicht, dass unsere Männer es soweit kommen lassen......

Noch 122 Tage!

Montag, 14. Juli 2014

Weltmeister sei Dank ziehen wir nach Manhattan

Ich war in den letzten Tagen öfter damit beschäftigt, den günstigsten, dabei noch bequemen, Transfer vom Newark Airport zu unserem New Yorker Hotel zu finden.
Taxi ist am teuersten, die zweitteuerste Optionen ohne öffentliche Verkehrsmittel wäre ein Limousinenservice, der uns rund 100 Euro pro Strecke kosten würde. Mit Flghafen-Express-Bus plus Taxi wärs nicht viel günstiger.
Dumm halt, dass wir nicht an einem der besser gelegenen Flughäfen landen.
So muss man von New Jersey quer durch Manhattan rüber nach Queens.

Vielleicht hätte man doch in einer anderen Ecke nach Hotels suchen sollen, aber New Jersey scheidet aus, da nicht mit dem U-Bahn-Netz verbunden. Manhattan ist einfach viel zu teuer.
Normalerweise.
Wenn wir nicht Weltmeister werden.

Aber heute ist der Tag nach dem WM-Sieg, und da ich weiss, dass es auf ebookers.de während der WM oft Rabattaktionen gab, schaue ich doch gleich mal nach.
Und - wieder mal Treffer, danke, Jungs!

quelle: www.facebook.com/ebookers.deutschland

Vielleicht ließe sich ja für 22% billiger doch was akzeptables in Manhattan finden?
Yes, es ließ.......

Die Auswahl ist mager, aber das Pod 51 in Manhattan, das allgemein sehr empohlen wird, erscheint für 145€ pro Nacht und Zimmer. Gleich mal probiert, ob der Gutscheincode akzeptiert wird, was bei vielen Hotels nicht der Fall ist - passt!
 Der Preis reduziert sich auf 118,-€, unschlagbar für Manhattan und ein Hotel dieser Kategorie.

Natürlich muss man auch Abstriche machen, die Hotelzimmer in Manhattan sind bekannt dafür, winzig zu sein, zudem sind es Zimmer mit Etagenbetten und Gemeinschaftsbad.
Aber das Hotel wird als sehr modern und sauber gelobt,  und mehr als schlafen wollen wir da eh nicht.

Zudem sparen wir noch sehr ordentlich beim Transfer etwa die Hälfte der Kosten, so dass wir im Pod 51 nicht nur zentraler, sondern auch deutlich günstiger wären als im gebuchten Country Inn & Suites.

Jürgen fand es klingt gut, blieb noch die Zustimmung von Kai und Tommy.
Whats App sei Dank war das schnell geklärt, Tommy gar nicht erst gefragt, Kai und ich nahmen das diesmal auf unsere Kappe. Das Pod 51 ist nun gebucht und mit einem weinenden Auge werde ich das Country Inn stornieren.

Wenn auch bulk beds und sicher sehr einfach, sieht das Ganze doch ganz nett aus und reicht absolut:



Und die Aussicht von der hoteleigenen Dachterrasse sieht auch gar nicht übel aus:



Noch 130 Tage

Mittwoch, 2. Juli 2014

Flieg nicht so hoch, mein großer Freund....

Irgendwie ist doch alles zu irgend etwas gut....

Nach der Flugumbuchung war ich mit der Lösung nicht so wirklich zufrieden, hätte mich aber damit abgefunden.
Abends kam Tommy vorbei und war am jammern. Langstrecke über Tag und ohne eigenen Fernseher, und das für Nichtschläfer. Das ist schon oberätzend.
Ich geb ihm recht, das war ja auch der Grund warum wir uns bei der Buchung seinerzeit bewusst gegen diesen Flug entschieden hatten und gefällt mir eigentlich auch gar nicht, Jürgen war ebenso not very amused.

Es ließ mir keine Ruhe und beim arbeiten durch Foren kam ich irgendwann darauf, doch nochmal nachzusehen, ob United nicht noch andere Flüge an dem Tag anbietet, mit für uns passenden Umstiegsdestinationen.
Da fand ich nix, aber beim scrollen auf der Buchungsseite flitzte plötzlich etwas an mir vorbei.


Stooooop und zurück gescrollt.
Da gibts echt einen zeitlich für uns perfekt passenden Flug mit dem A380!
Ich meinte zu Jürgen, dass die uns garantiert auf den nicht umbuchen werden aber er drängte, ich soll anrufen und Wellen machen, weil wir jetzt einen Flug haben, den wir so gar nicht wollten und unsere Freunde auch am meckern wären (sorry Kai und Tommy, einer musste schuld sein ;-) )

Ich rief also gestern abend an, bekam eine sehr nette Mitarbeiterin an die Strippe, die meinte, es wären für den A380-Flug leider nur 3 Plätze verfügbar, deshalb hätte man mir das auch nicht anbieten können. Das könne sich aber täglich ändern, ich solle halt ab und zu mal wieder anrufen.

Komischerweise standen aber auf der United-Seite 7 freie Plätze, die auch für 4 Personen buchbar wären.
Wieder Drängeln von Jürgen, ich soll direkt wieder anrufen. Ich ließ mich überzeugen und rief an.
Schilderte einer anderen, wieder ausgesprochen netten Dame mein Anliegen und bekam zur Antwort:
"Kein Problem, das kann ich machen."
Noch während sie in der Leitung war gab es Luftsprünge meinerseits und wenige Minuten später war die Buchungsbestätigung im Mail-Postfach.

Nun fliegen wir also mit dem A380, durchgeführt von Lufthansa, natürlich mit eigenem Bildschirm für jeden und hoffentlich besserem Getränkeservice als bei United.
Auch Tommy ist nun zufrieden und letztlich gefällt uns diese Lösung viel besser, als die zuerst gebuchte mit Air Canada.

Nun muss ich nur noch versuchen, bei Lufthansa Plätze zu reservieren, dann freuen wir uns auf den goßen Vogel im November.

Quelle: Lufthansa.de

Noch 142 Tage

Montag, 30. Juni 2014

Zeitmaschine oder was??

Zufällig guckte ich heute in unsere Flugbuchung, um einen Sitzplatz evtl. zu verbessern, da steht da auf der Seite in dick und rot:
Für den gebuchten Flug gibt es eine Flugplanänderung.
Kommt bei United öfter mal vor, aber dies war jetzt höchst erheiternd, denn es sah aus wie folgt:


Wir sollten also früher weiterfliegen, als wir in Calgary ankommen......

Ich rief natürlich direkt bei United an und bekam folgenden Alternativen angeboten:
  1. Direktflug Frankfurt  San Francisco mit dortiger Ankunft um 14.45 h, gegen den wir uns bei der Buchung bewusst entschieden hatten, weil ich ungern so lange am Stück fliege und weil die alten Jumbos auf dieser Strecke kein Inseat-Entertainment haben.
  2. Flug via Calgary wie gehabt, aber mit 4 Std.Aufenthalt und späterem Weiterflug, so dass wir erst nach 21 Uhr in San Francisco ankämen.
Es folgten Beratungen und Forendiskussionen und am Ende war uns die frühere Ankunftszeit wichtiger als der evtl etwas komfortablere Umsteigeflug.
Ich hoffe, dass es, wie angekündigt, evtl für die Maschine evtl. schon ein Streaming über die United App gibt, und man so womöglich übers iPad auch Filme sehen kann.

Wir hatten auch das Glück, die Zweiersitze hinten in der 747 zu bekommen, die etwas mehr Platz haben und man hat eben keine fremde dritte Person neben sich.

Quelle: United.com

Für die Strecke San Francisco - Maui gabs auch eine Änderung, wir kommen nun erst um 19.30 statt 18 Uhr an, aber das ist leider nicht zu ändern, es sei denn wir wollen morgens um 9 schon abfliegen.
Ich denke aber, von den zusätzichen Stunden in San Francisco haben wir mehr.

Man darf gespannt sein, welche Änderungen in den verbleibenden Monaten noch auf uns zukommen.


Jetzt sind es nicht mal mehr 5 Monate, konkret

noch 144 Tage

Dienstag, 17. Juni 2014

Warum nicht nochmal umziehen?

Trotz gebuchter Zimmer gucke ich ja immer weiter, ob sich nicht doch was besseres findet.

Die gebuchte Travelodge in San Francisco ist generell durchaus ok was Lage und Preis angeht.
Aber besser geht doch immer?
Im Amerika-Forum kam auch immer wieder das Columbus Motor Inn ins Spiel.

Viel näher fußläufig zu Fisherman's Wharf und Cable Car, Parkplatz kostenlos.
Das fiel bei mir aber die ganze Zeit raus, weil es über kein Buchungsportal buchbar war und auf der HP des Hotels selbst wurden mr immer keine verfügbaren Zimmer für unseren Zeitraum angezeigt.
Komisch eigentlich, mehr als ein halbes Jahr im Voraus.

Zum Glück sind die User in dem Forum schlauer als ich ich hatte nämlich die ganze Zeit die Personenzahlen falsch eingegeben und so nach einem Zimmer für 8 Personen gesucht....
Ich dachte die wollten die Anzahl der Leute wissen und dann die Erwachsenen - wat peinlich.....man könnte meinen, ich buche zum ersten Mal im Internet.



Es folgte ein reger Schriftverkehr mit dem Hotel, in dem ich nach Stornobedingungen und tax fragte und ausserdem, wie ich 2 Zimmer auf einmal buchen kann und ob meine Kreditkarte sofort belastet wird.
Ich bekam erfreulich schnell alle Antworten genau nach meinem Geschmack.
Wir können bis einen Tag vor Anreise kostenlos stornieren und bezahlt wird erst vor Ort.

Preislich liegt es mit 85 € pro Nacht genau gleich mit der Travelodge, durch den kostenlosen Parkplatz kommen wir nun aber sogar etwas günstiger weg.
Also habe ich gestern Abend zwei Zimmer mit je 2 extra long double beds gebucht und die Travelodge storniert :-)

Einziger Wehrmutstropfen ist nun, dass wir wohl nicht am Ankunftsabend in Mel's Diner essen können, das ist dann auch wieder zu weit zu Fuß. Aber sicher werden wir dann in der Nähe was passendes finden.


Quelle: Tripadvisor

Quelle: Tripadvisor


 Noch 157 Tage....

Freitag, 30. Mai 2014

Hula, Cocktails und ein Schwein aus dem Erdloch - Geburtstag auf hawaiianisch

Runde Geburtstage hat man nicht jedes Jahr, die ganz "großen" runden sowieso nicht.
Deshalb muss dieser 28. November 2014 etwas ganz Besonderes werden.
Und wenn man dann grad zufällig auf Hawaii ist, möchte ich das bitte auch richtig schön hawaiianisch haben.
Mit einheimischem Essen, dem berühmten Kalua Pig, das in Banananblättern im Erdloch gegart wird, hübschen Mädchen die Hula tanzen, dicken Männern mit kleinen Gitarren, Strand, Palmen, Sonnenuntergang.

Die Hawaiianer haben deshalb etwas genau passendes für mich erfunden: LUAU!


Seit ich davon hörte stand für mich fest, sowas machen wir mit.
Und letztens kam Tommy mal wieder mit einem Zettelchen auf dem er einen Tipp notiert hatte, der im Marco Polo Reiseführer stand, das Old Lahaina Luau.

Diese Feste gibt es an einige Locations auf Maui, aber übereinstimmend, egal wo man Kritiken nachliest, wird immer dieses als das absolut beste auf Maui beschrieben.

Nun haben wir aber ein Problem:
Lahaina ist ca. 30 Meilen nördlich von Kihei, wo wir unser Haus haben.
Und bei all-you-can-eat-and-drink am Geburtstag will natürlich keiner Auto fahren. Ich am allerwenigsten....

Mit dem Auto hin und Taxi zurück ist Unsinn. Wie kommt man morgens wieder hin, das Auto holen?
Mit dem Taxi hin und zurück - viel zu teuer.
Nun wollen wir aber auch nicht ein schlechteres Luau in der Nähe machen, nur weils leichter erreichbar ist.

Zum Glück hatte ich diesmal die zündende Idee. Bus!
Es gibt eine Busverbindung zwischen Kihei und Lahaina, die uns für 2$ pro Person nach Norden bringt.
Dauert zwar mit Umsteigen an die 2 Stunden, aber das sehen wir dann eben als Abenteuer. Wir sind ja im Urlaub und haben Zeit.
Wir werden also nach einem Sektfrühstück am 28.11. morgens mit dem Linienbus nach Lahaina fahren, uns dort in der alten Walfängerstadt einen schönen Tag machen und gegen Abend zum Luau gehen.

Zurück müssen wir dann eben mit dem Taxi, aber für eine Strecke ist das zu verkraften.

Da das Old Lahaina Luau oft lange vorher ausgebucht ist, habe ich heute schon alles fest gemacht.
Stornierbar ist es ja notfalls immer.


Der Preis klingt teuer, aber wir finden, für all inclusive sind die knapp 80€ pro Person völlig ok, und dieser Tag soll ja etwas ganz besonderes werden.

Wir freuen uns sehr darauf!
Aloha!


Noch 175 Tage!

Donnerstag, 15. Mai 2014

Wir brauchen Autos. Große Autos!

Natürlich wollen wir im Urlaub auch mobil sein, daher muss ein  Mietwagen her.
Genauer gesagt zwei, denn in San Francisco müssen wir ja auch von A nach B kommen und ein Großraumtaxi allein vom Airport zum Hotel und zurück wäre teurer als ein "eigenes" Auto.

Wichtiger aber ist jetzt zuerst mal das Auto, mit dem wir Maui erkunden wollen.
Bei unserer USA-Reise 2009 hatten wir zu weit einen Midsize-SUV - zu viert mit allem Gepäck und Tommys heilgem Golfbag passen wir da aber nie im Leben rein.
Und bei Tagesausflügen wollen wir schon auch mit allem was man so mitschleppt bequem sitzen können.
Also muss mindestens ein Standard-SUV her, was schon recht großes.

Ich hab natürlich (wunderts irgendwen?) schon seit Wochen geforscht und geguckt.
Kenne schon seit Jahren die einschlägigen Mietwagenseiten und Buchungsportale, immerhin hab ich schonmal einen Mietwagen für die USA gemietet.
Bisher wollte sich aber nicht so ganz finden lassen, was wir wollten.
9 Tage für 460 Euro, incl einem Zusatzfahrer, war das günstigste.
Oder 430 ohne Zusatzfahrer, da überlegten wir schon notfalls einfach schwarz zu fahren, es wird eh keiner merken....

Nachdem der ADAC als Anbieter generell immer ausschied, weil die Autos dort immens teurer waren als anderswo, guckte ich dort die ganze Zeit gar nicht.
Erst gestern.
Rein mal so aus Neugier.
Bingo!

Ein Fullsize-SUV (zur Info: das sind die GANZ dicken Dinger!), zu buchen bei Hertz, incl. aller Versicherungen UND aller Zusatzfahrer für unglaubliche 401 Euro. Nicht-Mitglieder zahlen 100 Euro mehr, aber der ADAC kann ja doch  mehr als Manager rumfliegen, also sind wir natürlich dabei.

Wie es der Zufall wollte, kamen ausgerechnet gestern auch Tommy und Kai wieder vorbei, schnell zeigte ich ihnen das fette Teil und da man erst 4 Wochen vor Reiseantritt zahlen muss, bekam ich die Buchungsgenehmigung.

Wir werden also im November in Maui mit einem dicken runden V8 Chevy Tahoe unterwegs sein, zu dem Auto-Motor-Sport schreibt:
Der Chevrolet Tahoe ist so amerikanisch wie Rodeo und doppelstöckige Cheeseburger.
Hier, für die, die es interessiert, der komplette Bericht: Auto-Motor-Sport

Und so sieht er dann etwa aus, der Kleine, wir freuen uns schon alle drauf:

Quelle: Wikipedia

Schnell noch Jürgen bei den Hertz Gold Plus Rewards angemeldet (er wusste davon nix, aber da es nichts kostet....), nun haben wir noch den Vorteil, dass wir an keinen Schalter zwecks Papierkram müssen, sondern direkt in unser Auto einsteigen können.
Und kurz vor Anreise per SMS mitgeteilt bekommen, wo genau unser Auto steht und welches Modell es wirklich ist, was wir dann sogar noch ändern könnten.
Die Info hatte ich, wie schon so viele, aus dem Amerika-Forum.
Ich sags ja immer, im Internet wird man schlau.....

Leider hatten wir für San Francisco beim ADAC kein Glück, ein Standard-SUV (also eine Nummer kleiner als der Dicke) soll für zwei Tage 190 Euro kosten - indiskutabel.
Bei billiger-mietwagen.de wären wir mit akzteptablen 110 Euro dabei, aber so ganz versteckt zwischen diversen Kleinwagen und Limousinen sprang mir plötzlich ein Angebot der Firma Dollar ins Auge:
Jeep Grand Cherokee (oder vergleichbar, wie es immer heisst, man bucht nicht ganz konkret das Modell, sondern die Wagenklasse) reduziert von 127 auf 89 Euro.

Na geht doch! Tommy meinte zwar, der sei ganz schön klein, während Jürgen behauptet, der kommt in etwa auf unseren alten geliebten Jeep Commander raus.
Aber schließlich werden wir in San Francisco keine großen Strecken fahren, schon gar nicht mit Gepäck. Wir werden uns für die kurze Strecke schon da rein gequetscht kriegen.

Für den Preis wurde also auch der Jeep direkt gebucht, der dann hoffentlich etwa so aussieht:

Quelle: jeep.com

Ein bißchen Stress gabs nach der Buchung noch, weil der ADAC  meinte, unsere Zahlung sei fehlgeschlagen (die wir wohlgemerkt erst im Oktober leisten müssen).
Es stellte sich heraus, dass das Problem bei unserer (ADAC!-) Kreditkarte lag.
Das dumme Ding läuft im September ab, also wird keine Buchung für November damit angnommen, owohl wir naürlich rechtzeitig eine neue Karte bekommen werden.
Das ließ sich zum Glück aber leicht telefonisch klären und ich muss an dieser Stelle mal die Damen am ADAC-Servicetelefon loben, die ausgesprochen nett und kompetent waren und das nicht wirklich vorhandene Problem mit ein paar Mausklicks ausräumten.


Noch 190 Tage

Donnerstag, 8. Mai 2014

Vom Ramada zum Country Inn & Suites

Schon einige Zeit war ich am Grübeln, weil von vielen Seiten das Country Inn & Suites Long Island City so sehr gelobt, und im direkten Vergleich dem von mir gebuchten Ramada vorgezogen wurde.
In erster Linie, weil es zwei Blocks näher an der U-Bahn liegt, was durchaus auch für uns ein Argument ist.
Nun stellte ich mir die ganze Zeit vor, wie wir abends mit müden Füßen auf dem Heimweg von Manhattan am Country Inn vorbei müssen, uns noch ein gutes Stück weiter schleppen und uns denken, das hätte unser Hotel sein können....

Das Country Inn ist unwesentlich teurer für die zwei Tage (wieder vom Zimmer mit Stadtblick ausgehend), der einzige Nachteil ist, dass für unsere Reisezeit kein Zimmer mit zwei Betten frei ist.
Nach nun zwei Wochen, wo ich mmer dachte, die Männer würden mir dankbar zu Füßen fallen, wenn ich ihnen Wege erspare, und wo ich immer wieder im Internet großes Lob zum Country Inn las, ist es nun heute passiert.
Ich habe das Ramada storniert und das Country Inn gebucht - mit Stadtblick, dieser Luxus muss sein.
Auch das wieder ohne Anzahlung und kostenlos stornierbar, man weiss ja nie, was sich evtl. noch findet....



Das Bieten auf Priceline habe ich vorerst auf Eis gelegt.
Erstens scheint man mit einem Preisvorschlag, der etwa dem vom Ramada oder Country Inn entspricht, in Manhattan keine Chance zu haben, vor allem aber hat man keinen Einfluss auf die Betten. Und ein schmales Queen-Bett ist erwiesenermaßen für uns zu eng.

Nun warten wir mal ab, ob es bei der derzeitigen Auswahl bleibt, es ist ja noch ein bißchen Zeit.

Konkret: noch 197 Tage :-)

Dienstag, 22. April 2014

Wanted: Ein Bett in New York City

Wenn ich mal am suchen und buchen bin, dann gleich richtig :-)

San Francisco war relativ einfach, da gibt es nicht so unendlich viel Auswahl, wenn man eine bestimmte Gegend bevorzugt, und wenn dann ein Hotel gerade besonders günstig angeboten wird schlägt man zu.

Aber New York!! Hotels la Mass die Meng, eins teurer als das andere.
Zudem ist New York in der Adventszeit natürlich sehr voll, man soll die Zimmer daher frühzeitig sichern.

Klar, wir würden gern auf mehrfache Tipps hin direkt in Manhattan wohnen. Aber auch nicht um jeden Preis.
Bisher habe ich dort nichts unter 150 Euro gefunden, das kein kleines Loch ohne eigenes Bad ist.
Wir haben keine Luxusansprüche, aber etwas über Jugendherbergsniveau solls doch sein.

Es stand kurz zur Diskussion, ein Zimmer mit zwei großen Betten zu viert zu nehmen, aber ehrlich gesagt ist das nicht so wirklich das, was uns vorschwebt, zumindest uns Mädels.

Zum Glück gibts zu jedem Reiseziel der Welt irgendwo ein passendes Forum, und so fand ich NYC-Guide, eine Seite mit sehr vielen tollen Tipps zur Stadt und einem dazugehörigen Forum.

Hier erfuhr ich, dass Long Island City durchaus eine gute Alternative zu Manhattan ist, man kommt mit der U-Bahn unter einer halben Stunde ins Zentrum und die Hotels sind sehr deutlich erschwinglicher.
Dort fand ich dann auch, wieder über booking.com, das Ramada Long Island City (das ist weniger luxuriös als der Name denken lässt), für knapp 120 €.
Schnell war das gebucht, wieder stornierbar natürlich.

Quelle: Expedia.de
Aber ich forsche ja immer weiter, so fand ich wieder übers Forum den Link zu einer Seite, über die man u.a. auf alle Hotels der Wyndham-Gruppe 20% Rabatt bekommt.

Darüber habe ich nun gebucht, bei booking.com storniert, und bei der Ersparnis waren Kai und ich übereinstimmend der Meinung, dass wir uns nicht die billigsten Zimmer antun, sondern uns etwas Besseres gönnen, für grade mal 10 Euro mehr.
Sollten wir beim Ramada bleiben, wohnen wir dann in Zimmern mit je zwei Queen-Beds und Skyline-View, das Ganze für ca. 105,- Euro. Die Männer hielten das zwar für "Ferz", weil man abends eh nix sieht (O-Ton) und tagsüber nicht da ist, aber gegen uns zwei kamen sie eh nicht an.

Quelle: ramada.com

Quelle: holidaycheck.de

Manhattan ist dennoch noch nicht aus dem Kopf.
Aber halt auf normalem Weg nichts zu finden zu dem Preis, den wir bereit sind zu zahlen.
Ich habe allerdings noch ein Eisen im Feuer über priceline.com.
Hier kann man einen Fixpreis auf Hotels in aller Welt bieten, kann dabei sowohl die Gegend als auch das Sternelevel klar eingrenzen und weiss damit sicher, dass man nicht ein Loch im Nirgendwo bekommt.
Was man "gewonnen" hat erfährt man erst nach der Buchung - Spannung ist damit garantiert.

Wir haben noch lange Zeit, so werde ich da täglich mein Glück versuchen (man kann nur einmal am Tag bieten), so hat schon mancher ein Superschnäppchen ergattert.



 Noch 215 Tage.... :-)


Freitag, 18. April 2014

Es gibt sooo viele Hotels!

Schon vor der Flugbuchung hatte ich begonnen, nach passenden Hotels zu suchen.
Wir stellten beim Meeting fest, dass ich eigentlich hätte in einem Reisebüro arbeiten sollen, denn Reisen planen ist mein ganz großes Steckenpferd, da bin ich in meinem Element....

Nun hat man erfreulicherweise ja im Internet bei einigen Buchungsportalen die Möglichkeit, Hotels ohne Anzahlung zu buchen, die dann auch noch kostenlos stornierbar sind.
So ist meiner Buchungswut Tür und Tor geöffnet und ich mache oft und gerne davon Gebrauch :-)

Auf Hawaii sind wir ja schon untergebracht, aber für San Francisco und New York brauchen wir noch Schlafplätze.
San Francisco kenne ich ja schon, und da ich mich vor 5 Jahren schonmal ausgiebig über Hotels und bevorzugte Lagen informiert hatte, wusste ich recht genau, nach was ich suchte.

Nicht zu weit vom Marina District und Fisherman's Wharf sollte es sein, und vor allem mit kostenlosen oder zumindest günstigen Parkplätzen, falls wir einen  Mietwagen nehmen.
Bevorzugt buche ich über booking.com, sehr viele Hotels sind da ohne Anzahlung und stornierbar und ich habe nur beste Erfahrungen gemacht.

Gefunden habe ich (für den Moment) die Travelodge by the Bay, mit 84 Euro pro Nacht für San Francisco echt nicht teuer, Parkplatz kostet 15$ pro Tag, Frühstück ist inclusive, wobei amerikanisches Frühstück ja eher spartanisch ist.

Quelle: booking.com
Das Motel ist in der Lombard Street, nur wenige Meter von unserer Unterkunft von 2009 entfernt, zu Fuß ist man in ca. 15 Minuten am Meer. Zum Cable Car braucht man gute 5 Minuten, wenn man es in der Zeit die steile Strasse hoch schafft....

Gebucht habe ich Zimmer mit 2 Doppelbetten, da Jürgen und ich des Nachts großen Platzbedarf haben, ich finde die amerikanischen Zimmer mit zwei Betten daher klasse. Kai ist glaub ich auch recht froh, wenn Tommy ihr nicht immer die einzige Decke wegzieht ;-)

Quelle: booking.com


Noch ist alles unverbindlich, sollte ich tatsächlich etwas günstigeres finden, noch dazu vielleicht sogar direkt bei Fisherman's Wharf, kann man ja immer noch umbuchen.



Lasset das Buchen beginnen!

Am vergangenen Dienstag gabs unser nächstes Meeting, eventuelle Flugbuchung war geplant.
Vorher hatte ich noch ausgiebig mit dem Reisebüro telefoniert bzgl. der Flugpreise, und fast hätten wir auch dort gebucht, der Preis war fast identisch.

Ausschlaggebend war dann, dass wir auf jeden Fall mit der ADAC-Kreditkarte zahlen wollten, weil durch diese die Reiserücktrittskostenversicherung bereits inclusive ist.
Das wäre im Reisebüro nur mit deutlichem Aufschlag möglich gewesen.

Nach kurzem, letztmaligen Check der Preise und Verbindungen liess man mich dann endlich ans Werk.
Jürgen musste die Kreditkarte rausrücken (er hat ein bisschen gejammert, aber das half ihm nix), und ich buchte direkt bei United Airlines.

So fliegen wir dann:


Wir entschieden uns bewusst gegen den Direktflug Frankfurt - San Francisco, da dieser von United mit der alten Boeing 747 durchgeführt wird, die a) keine 2er Sitzreihen, b) kein Inseat-Entertainment hat, nur ein paasr große Fernsehmonitore in den Gängen.
So fliegen wir nun die erste Strecke mit Air Canada, kommen quasi direkt beim Kind in Alberta vorbei und können sagen, wir waren auch schonmal in Kanada :-)

Unser Reise-Mottosong steht nun auch fest - es kann nur einen geben:
Ich war noch niemals in New York

Achja:
noch 217 Tage :-)

Quelle: http://www.airliners.net/photo/United-Airlines/Boeing-777-222/1875952/L/


Mittwoch, 9. April 2014

Ein Visum und ein Tannenbaum

Demnächst wollen wir die Flugbuchung angehen.
Vor musste aber noch ESTA erledigt werden (die Genehmigung für visumfreies Reisen), denn der Teufel ist bekanntlich ein Eichhörnchen, und was nützt uns ein Flug, wenn wir keine Einreisegenehmigung bekommen.

Ich schnappte mir daher letzte Woche unsere Reisepässe und arbeitete mich durch die entsprechende Internetseite.
Die Angaben sind schnell gemacht und nach kurzer Wartezeit zur Zahlungsverarbeitung kam dann die erhoffte Antwort:

 
Willkommen in den Vereinigten Staaten klingt schonmal richtig gut!

Ich schickte das Bild Kai via Whats App und gestern kam die Nachricht:
Wir kommen mal vorbei, ich will auch!
Problemlos kamen zuerst Kai, dann auch Tommy bei ESTA durch und so dürfen wir im November alle vier in die Staaten einreisen (sofern der Officer uns dort gnädig ist).

Da wir nun also bald die Flüge in Angriff nehmen werden, wurde es so langsam Zeit sich mal zu überlegen, wo wir denn auf Hin- und Rückflug Stopovers machen wollen.
Komplett durchfliegen nach Hawaii ist mir einfach zu lang und Jürgen ist auch nicht begeistert.

San Francisco als erster Stop steht für mich schon lange fest, ich beharrte auch stur darauf, entgegen allen Versuchen seitens von Tommy, der lieber direkt nach Maui wollte.
San Francisco ist "meine" Stadt, und ich muss da unbedingt wieder hin.
Und wenns schon die Reise zu meinem runden Geburtstag ist, dann darf ich mir ja auch was wünschen :-))

Auch ein Tommy gibt mal auf, und so war San Francisco klar.

Für den Rückweg gabs nach Durchsicht der möglichen Flüge und Preise eigentlich nur zwei interessante Optionen.
Las Vegas (da muss ich auch unbedingt nochmal hin!) und New York.
In Las Vegas sind die Hotels billiger, die Attraktionen nahe beisammen und der Trubel nicht so doll.
New York aber muss man einmal im Leben gesehen haben (sagt Jürgen).

Tja, den Ausschlag gab dann der Tannenbaum.
Der riesige Baum am Rockefeller Center wird am 3.12.14 aufgestellt - wir würden am 4.12. eintreffen. Zufall??
Bei der Vorstellung von Weihnachtsshopping in New York und Schllittschuhlaufen beim großen Baum brachen Kai und ich in weibisches Gekreische aus.

Quelle: Wikipedia

Somit steht es nun fest, unsere Reise führt uns 2 Nächte nach San Francisco, 9 Nächte nach Maui und dann noch 2 Nächte nach New York City.

Wemn das nicht genial ist????

Wenn alles klappt wird nächste Woche der Flug gebucht :-)


Sonntag, 19. Januar 2014

Traumhaus!

Gleich am nächsten Tag schrieb ich die drei Besitzer der Ferienhäuser an.
Von Stewart, dem Besitzer des Steinhäuschens, bekam ich nach wenigen Stunden eine sehr nette und ausführliche Antwort.
Zudem bot er uns bei Buchung von mehr als 7 Tagem einen reduzierten, sehr anständigen Preis.

Je öfter ich die Bilder anguckte, desto mehr wollte ich dieses Haus.
Keine Anlage, nur wir und die Besitzer auf dem Grundstück.
Jacuzzi und Grill auf der Terrasse ganz für uns allein, zentrale Klimaanlage im ganzen Haus, Strandutensilien
und einfach die ganze hübsche Ausstattung.
Ich zeigte Freunden die Bilder und jeder sagte, wie toll das sei und wir wären blöd, wenn wir das nicht nehmen.
Link zum Steincottage

Ich hatte leise Sorge, dass Tommy es nicht will, weil es eben auch teurer ist.
Aber ich hatte so meine Argumente....
Der Preisnachlass, keine Anlage, größere Betten, bessere Strände in der Nähe, volle Rückzahlung bei Stornierung.
Die Vorstellung, abends im Jacuzzi mit einem Drink zu sitzen, während nebenan auf dem Grill die Steaks brutzeln.....
Geschäfte, Restaurants, tolle Strände, alles im Umkreis von wenigen Meilen.
Und last but not least: 5 Weltklasse Golfplätze im Umkreis vom 4 Minuten!
Daran kommt Golf-Fan Tommy keinesfalls vorbei :-)
Noch dazu hatte ich (und habe bis heute) keine Antwort von den anderen Vermietern.

Ich rief also Tommy an und sagte, wir müssen uns ums Haus kümmern, irgendwann sind die alle vergeben und es gibt ja nicht so viele Angebote für Häuschen.
Er kam also abends, ich zeigte ihm nochmal das Haus, schilderte die Situation und warum wir genau dieses Haus haben müssen.
Ich bin jetzt noch erstaunt, dass er direkt sagte, ja, machen wir!

Nur Minuten später hatte ich an Stewart gemailt, bekam innerhalb kürzester Zeit eine Antwort, wir zahlten die Anzahlung per Kreditkarte und jetzt ist das wunderschöne Haus auf Maui wirklich unser Urlaubsdomizil!




Bilder vom homeaway.com

Samstag, 18. Januar 2014

Wir brauchen wieder mal ein Dach überm Kopf

Endlich habe ich wieder reisetechnisch was zu tun, die Thailand-Planungen sind ja soweit abgeschlossen, da kann ich nichts tun, als auf den Reisetag warten.
Aber jetzt!
Es gilt ja ein völlig neues Ziel zu erforschen, Flüge und Unterkünfte suchen  - mein Element!

Tommy wollte sich im Reisebüro erkundigen, ob man die Flüge mit Stopovers incl. dortigen Hotels auch pauschal buchen kann, ich nahm separat Flüge und Unterkünfte via Internet in Angriff.
Auch die richtige der hawaiianischen Inseln galt es zu finden, für Inselhopping auf mehrere fehlt uns bei nur 14 Tagen die Zeit.

Google und Reiseforen halfen mit, so schloß ich den Sitz der Hauptstadt Honolulu, die Insel Oahu, recht schnell aus. In die enge Wahl kamen Big Island (Hawaii) und Maui, mit deutlicher Tendenz zu Maui, was u.a. die schönsten Strände bieten soll. Das musste aber noch gemeinsam endgültig diskutiert werden.

Sehr schnell stellte ich fest, dass wie befürchtet die Hotels auf Hawaii ordentlich teuer sind. Unter 120-150 Euro pro Nacht, ohne jegliche Verpflegung, fand ich nicht mal ein einfaches Hotel mit akzeptablen Bewertungen. Und wir müssten dann ja täglich zu allen Mahlzeiten essen gehen, wenn wir nicht immer nur Sandwiches aus dem Safeway essen wollen.

Aber mein Papa sagte immer schon zu mir: du bist doch kein wenig Dummes! :-))))
Natürlich liess mir das keine Ruhe und ich fand schnell eine Lösung, die sicher auch Kai und Tommy überzeugen würde.
Ferienwohnung!
Ich bin nun eigentlich jemand, der Hotels bevorzugt und sich im Urlaub beputzen und bekochen lässt.
Aber Ferienwohnungen auf Hawaii gibt es soviel wie Palmen und preislich zahlt man etwa das, was man für ein Hotelzimmer zahlt - allerdings für alle vier Personen zusammen!
Man kann sich selbst bekochen oder essen gehen, abends gemütlich am Grill sitzen - ich fands keine üble Alternative.

Ein ansässiger deutscher Anbieter (http://www.mauifewo.com) schickte mir Angebote für wirklich tolle Wohnungen, ich suchte parallel auf den sehr empfehlenswerten Webseiten http://homeaway.com und http://vrbo.com/, wo u.a.  private Anbieter Wohnungen oder Häuser anbieten.......

.......Häuser??????

So ein Häuschen für uns allein wäre natürlich noch toller als eine Wohnung in einer Art Wohnblock, wo man sich Pool, Grill und alles andere mit etlcihen anderen Parteien teilen muss.
Ferienhäuser auf Hawaii sind im Vergleich zu Wohnungen eher dünn gesät - aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht fündig werden würde ;-)

Ich fand schließlich ein paar in Frage kommende Häuschen auf Maui, mit einem klaren Favoriten darunter.
Letztes Wochenende nun waren Tommy und Kai wieder zur Besprechung hier, Tommy schlug von sich aus Maui als bevorzugtes Ziel vor und nahm den Wohnung/Haus-Vorschlag direkt begeistert an.
Kai hält sich immer dezent im Hintergrund und lässt uns machen, ähnlich wie Jürgen. 
Tommy und ich machen das schon ;-)

Wir beguckten und besprachen die angebotenen Häuser, entschieden uns eigentlich ziemlich fest für ein nettes Holzhäuschen in  Kaanapali zu einem sehr fairen Preis.
Kurz danach entdeckte ich, dass es deren mehrere gab, die sich alle in einer Anlage befanden, und schrieb zwei der Inserenten an, plus den Besitzer eines wunderschönen, aber etwas teureren Steinhäuschens weiter im Süden, in Kihei.
Diese drei sind nun vorerst die interessanten Kandidaten:

Die beiden einfachen, aber nett ausgestatteten Cottages in einer Anlage:



Das hübsche, exclusivere Steinhäuschen:



Bildquelle: http://homeaway.com

Sonntag, 12. Januar 2014

Wohin nur, wohin??

In den kommenden Tagen war ich im Reisebüro unterwegs, schleppte Kataloge heim, quälte das Internet.

Tommy hatte am Neujahrstag die Malediven und Sri Lanka als mögliche Ziele erwähnt - damit leben könnte ich schon, wenn ich auch weiter die Karibik bevorzuge.
Was Tommy, der Rastlose, auf einer klitzekleinen Malediveninsel den ganzen Tag tun will, ist mir bis heute schleierhaft, ich sehe ihn schon Trampelpfade rund um die Insel laufen.....

Der Samstag kam und die "Urlaubsfindungskommission" trat zusammen.
Ziele bietet die Welt ja genug, aber nicht alle sind was für mich.
Dubai als Stopover wollten die Männer. Ok - und dann?
Sri Lanka war weiter im Rennen, Mauritius, Südafrika. Bali war ein heisser Kandidat.
Jürgen warf Kuba in die Runde, was eine der schönsten Karibikinseln sein soll, aber insgesamt kamen wir nicht zu einem konkreten Ziel.

Ich saß an der Flugsuchmaschine und prüfte Preise, nach Bali, Afrika, Kuba, Florida......
Tommy meinte lachend, guck doch auch gleich mal, was es nach Hawaii kostet.
Halloooo? Hawaiiii? Das hatte ja bisher keiner auf den Schirm, viel zu weit, viel zu teuer, ist nicht in der Diskussion.
Aber siehe da, nach Hawaii über z.B. Vancouver und San Francisco für knappe 1000 Euro??
Und wenn man da schon landet, warum nicht den langen Flug unterbrechen und sich noch ein bisschen umsehen? San Francisco, "meine" Stadt, Hawaii als Teil meiner geliebten USA - wenn das nicht ein Wink des Schicksals ist?

Weiter suchten wir nicht mehr, alle waren begeistert, Tommy findet dort sein geliebtes Golf, Kai und ich Strand, Meer und Sonne, und Jürgen nimmt gerne von allem etwas.
Das Ziel ist gefunden, let's go to Hawaii!

Am Anfang stand eine Enttäuschung

Silvester 2013 feierten wir mit Freunden und kamen mal wieder auf das Thema gemeinsamer Urlaub.
Nach Thailand 2011 hatten wir uns 3 Jahre Pause voneinander gegönnt, wollen aber nun wieder zusammen verreisen, für mich vor allem anlässlich meines anstehenden runden Geburtstags, den ich nicht zu Hause feiern möchte.

Da Kai und Tommy immer wieder begeistert von ihren Aida-Kreuzfahrten berichtet hatten (ich wollte sowas eigentlich nie), meinte ich schließlich, na gut, ich würds probieren, geh ich halt auch mal auf so ein Schiff.
Die große Karabik-Kreuzfahrt sollte es sein, Jürgen fand die Idee auch gut und so ging ich voller Begeisterung in der Neujahrsnacht schlafen.
Ich malte mir schon aus, wie ich auf der Trauminsel Tobago den Geburtstag feiern würde und gab die Pläne auch bereits der Facebook-Gemeinde bekannt, Jürgen hatte ja zugestimmt, wir machen das!

Die Enttäuschung folgte auf dem Fuß....schon am nächsten Tag verkündete Tommy, er wolle nicht mehr auf ein Schiff und in den nächsten Tagen, während denen ich schon ausführlich die passenden Kreuzfahrten recherchierte, kristallisierte sich heraus, dass Jürgen nicht allein reisen wollte.

Ich war am Boden zerstört, der Traum zerplatzt, ich war stinkesauer auf die Männer.
Tage später rief ich Kai an und erzählte ihr, ihr Mann sei Schuld, wenn es bei uns eine Ehekrise gäbe, und  wir kamen überein, uns am Wochenende zwecks Urlaubskrisensitzung zu treffen.